Sa., 17.06.17, 19:00 - 22:00 Uhr

Fledermäuse, Molche und mehr

Biodiversität am Krugpfuhl

Leitung: Susanne Bengsch, Diana Petrich, David Nissen, Anna Binczik, Dr. Thomas Göttert, Nicole Starik

Für: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche, Familien, Erwachsene

Anbieter: Stiftung Naturschutz Berlin

Kooperationspartner: Humboldt Universität zu Berlin, Fachgebiet für Spezielle Zoologie

Bitte beachten: Fernglas von Vorteil

Ort/Start: Pankow, Liebermannweg, 13127 Berlin, am Krugpfuhl, südöstliches Ufer - über Cunistr. erreichbar

Anfahrt: Tram 50, M1, Bus 259 Arnouxstraße

Wir freuen uns, dass diese Veranstaltung von Andreas Kugler, Mitglied des Abgeordnetenhauses (SPD), begleitet wird.

Berlin gilt als reich an natürlicher Biodiversität, doch was drängt die Tiere in die Stadt? Bedingt durch die Zunahme landwirtschaftlicher Nutzungsintensität sprechen wir inzwischen sogar von einer Landflucht. Nicht nur die typischen Kulturfolger wie Turmfalke und Wanderratte, sondern auch ehemals sehr scheue Arten wie der Habicht und die Amsel haben sich in der Stadt oder in den Randgebieten etablieren können. Neben Natur- und Landschaftsschutzgebieten gibt es viele kleinere Naturrefugien in der Stadt, die geeignete Lebensräume und sogar eine Vielzahl ökologischer Nischen für regionale Fauna und Neozoen darstellen. 

Die Koordinierungsstelle Fauna der Stiftung Naturschutz Berlin (Susanne Bengsch, Diana Petrich, David Nissen, Anna Binczik) wird an diesem Abend zusammen mit dem Fachgebiet für Spezielle Zoologie der Humboldt Universität zu Berlin (Dr. Thomas Göttert, Nicole Starik), Möglichkeiten zur Erfassung und Bestimmung unserer heimischen Fauna präsentieren. Besonders interessant sind dabei die Abendstunden, wenn nicht nur Amphibien und Fledermäuse, sondern auch eine Vielzahl kleiner und großer Säuger auf die Nahrungssuche gehen. 

Wir werden vor Ort den aktuellen Stand der Berliner Amphibienkartierung, aber auch Material und Methodik zum Nachweis von Amphibien (z. B. Molchreusen), Fledermäusen (z. B. Detektoren), Vögeln, Groß- und Kleinsäugern (z. B. Fotofallen, Sherman-Traps) präsentieren und in kleineren Exkursionsgängen am Krugpfuhl auch die eine oder andere Art erfassen.

Berliner Teichbewohner (© Susanne Bengsch)

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